Ruhrgebiet und Berlin besonders betroffen
Streiks in der Baubranche gehen weiter

Der Sprecher der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Michael Knoche, sagte in Frankfurt am Main, er rechne damit, dass 9 000 Beschäftigte auf fast 550 Baustellen die Arbeit niederlegen.

WiWo/ap FRANKFURT. Betroffen seien insbesondere das Ruhrgebiet und und Berlin, wo die zwölf Baustellen des Lenné-Dreiecks beim Potsdamer Platz in den Arbeitskampf einbezogen wurden.

Der für die Organisation des Streiks zuständige Gewerkschaftsfunktionär Dietmar Schäfers sagte, dass der Arbeitskampf am zweiten Streiktag in den Regionen, in denen am Vortag gestreikt wurde, stabilisiert und ausgeweitet werden solle.

Am Montag hatten sich nach Angaben der IG BAU mehr als 8 000 Beschäftigte auf etwa 500 Baustellen an dem Streik beteiligt. In dem Tarifkonflikt fordert die Gewerkschaft für die rund 950 000 Beschäftigten 4,5 % mehr Lohn, die Arbeitgeber boten zuletzt 3,0 %. Außerdem verlangt die IG BAU die Angleichung der Löhne im Osten an das West-Niveau. Anfang Juni waren die Schlichtungsgespräche für die Baubranche gescheitert.

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