Ruhrgebiets-Bank steigert Geschäftsvolumen
National-Bank AG macht gute Geschäfte

Die Essener National-Bank hat im abgelaufenen Jahr 2001 ihr Geschäftsvolumen um 5,3 % auf rund 3,1 Mrd. Euro (6,05 Mrd. DM) erhöht. Die Bilanzsumme der Regionalbank stieg gegenüber dem Vorjahr 2000 um 4 % auf mehr als 2,9 Mrd.Euro.

dpa-afx ESSEN. Das Kundenkreditvolumen sei um 7,7 % auf 2,3 Mrd. Euro gestiegen, so die Bank weiter. Besonders bei der Baufinanzierung und bei der Investitionsfinanzierung der Firmenkunden sei eine anhaltende Kreditaufnahmebereitschaft zu verzeichnen gewesen. Das Einlagevolumen stieg um 8,8 %. Dabei sei eine zunehmende Verlagerung auf sehr kurzfristige Anlageformen zu verzeichnen gewesen. "Die hohe Liquiditätshaltung der Kunden ist dabei auch im Zusammenhang mit der Schwäche an den Aktienbörsen zu sehen", hieß es in einer Pressemitteilung. Der Sichteinlagen-Bestand stieg um 29 % auf rund 644 Mill. Euro.

655 Angestellte seien zum Stichtag 31. Dezember 2001 bei der Bank beschäftigt gewesen, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Essen. Nähere Angaben zum Betriebsergebnis will das Bankhaus am 12. März bei einer Pressekonferenz machen.

Mit einer spürbaren konjunkturellen Verbesserung rechnet die National-Bank erst im zweiten Halbjahr 2002. Für die kurzfristigen Zinsen wird an den Finanzmärkten vorübergehend ein nochmaliger Rückgang erwartet. Die nicht börsennotierte National AG-Bank ist mit 24 Geschäftsstellen ausschließlich im Ruhrgebiet vertreten. Größter Einzelaktionär ist die Signal Krankenversicherung mit über 26 %. Zielgruppen sind nach eigenen Angaben mittelständische Unternehmen der Region und Privatkunden.

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