Rummenigge fordert indirekt Konsequenzen für Straub

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Rummenigge fordert indirekt Konsequenzen für Straub

Nach dem Urteil der Deutschen-Fußball-Liga (DFL) gegen den FC Bayern, wonach der Klub wegen des Geheimvertrags mit dem Kirch-Konzern drei Millionen Euro Strafe zahlen muss, fordern die Münchener indirekt Konsequenzen für die DFL - und DFB-Verantwortlichen.

HB DÜSSELDORF. "Es bleibt die interessante Frage: Was passiert eigentlich mit dem Vertrag zwischen DFB und Kirch und dem damit verbundenen Geldfluss an den DFB, den ja Herr Straub zu verantworten hat?", sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge dem Handelsblatt.

Wilfried Straub als DFL-Geschäftsführer und ehemaliger DFB-Angestellter hatte unlängst ebenfalls zugeben müssen, dass der Verband heimlich von Kirch kassiert hatte. Dennoch nimmt Rummenigge den Funktionär zugleich in Schutz: "Ich bin nicht schadenfroh. Es hat mir überhaupt nicht gefallen, dass die Sache herausgekommen ist. Weil damit einem eigentlich seriösen Mann wie Straub vorgeworfen wurde, mit uns zu kungeln."

Dass aus Reihen der Bundesliga Reaktionen nach einer härteren Bestrafung der Bayern kamen, wundert Rummenigge nicht. "Der eine oder andere Falke war schon dabei. Es gibt einige, die immer hoffen, dass wir einen mitkriegen. Bayern hat traditionell nicht so viele Freunde", meinte der Vorstandschef.

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