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Rumsfeld vergleicht Kampf gegen Terror mit Kaltem Krieg

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hat die von den USA angekündigte Bekämpfung des internationalen Terrorismus mit dem vergangenen Kalten Krieg zwischen dem Westen und kommunistischen Staaten verglichen. Es werde sich vielmehr um einen kalten Krieg als um einen heißen Krieg handeln, sagte Rumsfeld sagte am Donnerstag nach einem Gespräch mit dem ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak in Kairo.

Reuters KAIRO. Der Kampf werde nicht mit einem Knall enden, sondern mit dem inneren Zusammenfall des Terrorismus. Wichtig sei es, dauerhaft Druck auf die Terroristen und die sie unterstützenden Länder auszuüben. Rumsfeld bereist derzeit die Golf-Region, um um Unterstützung für ihren "Feldzug gegen den internationalen Terrorismus zu werben.

"Die Chancen, dass sich irgendein militärisches Handeln auf einzelne Terroristen auswirkt scheinen mit gering, sagte Rumsfeld auf dem Weg dorthin. Der Konflikt werde dem Kalten Krieg gegen den Kommunismus ähneln. Damals habe es keine großen Schlachten gegeben. Es habe kontinuierlichen Druck und die Zusammenarbeit vieler Staaten gegeben, sagte Rumsfeld. Am Freitag wird Rumsfeld in Usbekistan erwartet. Zuvor war er zu politischen Gesprächen in Saudi-Arabien und Oman.

Die US-Regierung hält den Extremisten Osama bin Laden und seine Organisation El Kaida für die Urheber der Anschläge in New York und Washington, bei denen vermutlich etwa 5700 Menschen getötet wurden. Er soll sich unter dem Schutz der radikal-islamischen Taliban-Regierung in Afghanistan aufhalten. Die Taliban weigern sich, Bin Laden auszuliefern. Die USA haben um Afghanistan die größte Streitmacht seit dem Golfkrieg 1991 zusammengezogen.

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