Rumsfeld will Öffentlichkeit nicht belügen
Sender strahlt Interview mit Taliban-Führer aus

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld will die Öffentlichkeit nicht über den Kampf gegen den Terrorismus belügen. Es gebe allerdings viele Wege, Lügen zu vermeiden, sagte Rumsfeld am Dienstag (Ortszeit) in Washington.

afp WASHINGTON. Die US-Regierung wolle nichts preisgeben, "was in irgendeiner Art das Leben von irgendjemand gefährdet". Die Vorbereitungen zu möglichen Vergeltungsaktionen für die Terroranschläge vom 11. September unterstünden der höchsten Sicherheitsstufe.

Der US-Auslandssender Voice of America strahlte trotz Widerstands aus Washington ein Interview mit dem afghanischen Taliban-Führer Mullah Mohammed Omar aus. Das US-Außenministerium hatte sich zuvor entschieden gegen die Sendung des Beitrags verwandt. Der international geächteten Taliban-Miliz dürfe kein Forum gegeben werden. In dem Interview spricht sich Omar erneut gegen die von den USA geforderte Auslieferung des Moslemextremisten Osama bin Laden aus, in dem Washington den Drahtzieher der Terroranschläge sieht.

Das Interview mit Omar im Internet: http://www.voanews.com

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