Run auf Mobilfunk-Lizenzen
Gebote bei UMTS-Auktion übersteigen 90 Milliarden-Marke

Der weitere Verlauf der Auktion hänge unter anderem vom Bieterverhalten der T-Mobil und von Mannesmann Mobilfunk ab. Beide boten bis zu den letzten Runden noch für eine große UMTS-Lizenz mit drei Paketen. Dafür müsste allerdings ein weiterer Bewerber aussteigen, da nicht genügend Frequenzpakete vorhanden sind.

dpa MAINZ. Beim Poker um die UMTS-Mobilfunklizenzen haben die Höchstgebote am Mittwoch die 90 Milliarden-Schwelle durchbrochen. Nach der 157. Runde kletterte die Summe auf 90,3 Milliarden DM (46,2 Mrd Euro). Ein Ende der Versteigerung war nicht abzusehen. Die zwölf Frequenzpakete verteilten sich gleichmäßig auf alle sechs Bieter. Dabei lagen die Kosten für eine kleine Lizenz mit zwei Paketen zwischen 14,8 und 15,3 Milliarden DM.

Nach Einschätzung von Beobachtern hängt der weitere Verlauf unter anderem vom Bieterverhalten der T-Mobil und von Mannesmann Mobilfunk ab. Beide boten bis zu den letzten Runden noch für eine große UMTS-Lizenz mit drei Paketen. In diesem Fall müsste aber nach debitel ein weiterer Bewerber vorzeitig ausscheiden, weil nicht genügend Frequenzpakete vorhanden sind. VIAG Interkom und E-Plus/Hutchison hatten angekündigt, wegen der hohen Kosten nur noch für zwei Blöcke zu bieten.

Während des 13. Auktionstages gab es erstmals Gerüchte, dass sich auch Mannesmann Mobilfunk mit einer kleinen Lizenz zufrieden geben könnte. Die Vodafone-Tochter soll dies über Gebote signalisiert haben. Absprachen zwischen den bietenden Unternehmen sind nicht erlaubt.

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