Rund 1000 Arbeitsplätze gehen zu IBM
Ericsson verkauft IT-Sparte

Der schwedische Telekom - Ausrüster Ericsson hat am Dienstag den Verkauf seiner IT-Service-Sparte an IBM angekündigt. Eine entsprechende Absichtserklärung sei mit IBM unterzeichnet worden, der Vertragsabschluss im dritten Quartal geplant.

Reuters STOCKHOLM. Damit würden nach Unternehmensangaben rund 1000 Arbeitsplätze zu IBM gehen, die Teil der bereits vorher angekündigten Personalreduzierung bei Ericsson sind. Über die finanziellen Details des geplanten Geschäfts äußerte sich Ericsson nicht. Ein ähnliches Geschäft mit Hewlett-Packard am 4. Juni war mehrere hundert Mill. ? wert.

Die an IBM gehende Firmensparte umfasst den Angaben zufolge Entwicklung, Installation und Wartung von IT-Anwendungen. Das Auslagern von bislang von Ericsson selbst erbrachten Leistungen ist Teil des Programm zur Kostenreduzierung, mit dem Ericsson 2003 wieder in die Gewinnzone kommen will. Bis 2004 soll die Belegschaft auf 47 000 Mitarbeiter von 61 000 Ende März reduziert werden.

Der Verkauf des IT-Bereichs war nach Angaben von Analysten erwartet worden. Die Ericsson-Aktie lag gegen Mittag mit einem Minus von 2,3 % bei 8,45 Kronen und verlor damit deutlich mehr als der Blue-Chip-Index der Stockholmer Börse OMX, der um 0,7 % sank.

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