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Rund 30 Millionen Saunagänger in Deutschland

Die Zahl der Saunagänger hat nach Angaben des Deutschen Sauna-Bundes eine neue Rekordmarke erreicht. Wie der Geschäftsführer Rolf-Andreas Pieper, sagte, gingen 2003 in Deutschland 17 Millionen Männer und 13 Millionen Frauen in die Sauna.

dpa STUTTGART. Die Zahl der Saunagänger hat nach Angaben des Deutschen Sauna-Bundes eine neue Rekordmarke erreicht. Wie der Geschäftsführer Rolf-Andreas Pieper, sagte, gingen 2003 in Deutschland 17 Millionen Männer und 13 Millionen Frauen in die Sauna.

Dies sei das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, sagte Pieper. Zahlen aus dem Jahr 2002 wurden nicht bekannt. Als Hauptgründe für das gestiegene Interesse in die Sauna zu gehen, nannte Pieper das "attraktiver gewordene Angebote in den 3 000 öffentlichen Saunabetrieben". Dazu komme noch der starke Wunsch der Gäste, sich etwas Gutes zu tun. Die meisten Saunagänger suchten öffentliche Anlagen in Hallen und Freizeitbädern sowie privatwirtschaftlich geführte Saunabetriebe auf.

In Deutschland gibt es derzeit 6 700 öffentliche Bäder, davon sind rund 1 800 Hallenbäder und rund 3 200 Freibäder. Dazu kommen nochmals 1 400 Schul- und Lehrschwimmbecken. Deutschland dürfte mit diesen Zahlen im europäischen Vergleich eine Spitzenposition einnehmen, sagte Christian Ochsenbauer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen. Die Beliebtheit der Bäder bei den Bundesbürgern sei ungebrochen groß.

Jeder Einwohner besuche statistisch vier Mal im Jahr ein kommunales Frei- oder Hallenbad. Nicht von der Statistik erfasst seien die Kur-, Sauna-, und Schulbäder. Daher könne mindestens von 400 Mill. Besuchern in öffentlichen Bädern ausgegangen werden, meinte Ochsenbauer. Insgesamt gebe es derzeit in Deutschland rund 625 000 Swimming Pools in Privathäusern und Gärten. Nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Badewesen gibt es weltweit elf Mill. private Schwimmbäder. Pro Jahr werden rund 600 000 neu gebaut.

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