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Rund 4,26 Millionen Arbeitslose im September

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt zeichnet sich nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) trotz anhaltend hoher Arbeitslosen-Zahlen eine Wende ab.

dpa NÜRNBERG. Auf dem deutschen Arbeitsmarkt zeichnet sich nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) trotz anhaltend hoher Arbeitslosen-Zahlen eine Wende ab.

Bald werde es deutlich weniger Arbeitslose geben, sagte DIW-Chef Klaus Zimmermann der "Welt am Sonntag". Für 2005 erwartet Zimmermann einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen um real rund 200 000. Im Jahr darauf werde die Zahl nochmals um gut 300 000 sinken. Grund dafür seien neben der konjunkturellen Entwicklung auch die Reformen am Arbeitsmarkt. Derzeit stabilisiere sich die Lage.

Im September waren nach Einschätzungen von Experten rund 4,26 Millionen Männer und Frauen ohne Arbeit. Dies wäre die höchste September-Arbeitslosigkeit seit sieben Jahren. Die offiziellen Zahlen gibt die Bundesagentur für Arbeit an diesem Dienstag (5. Oktober) bekannt.

Im Vergleich zum August gingen von dpa befragte Bank-Analysten und Volkswirte von einem Rückgang der Erwerbslosigkeit von rund 80 000 aus. Dieser Wert bewege sich damit auf dem Durchschnittsniveau der vergangenen drei Jahre. Der Rückgang hänge vor allem damit zusammen, dass Firmen im September wieder Personal einstellten, von dem sie sich vor der Sommerpause getrennt hätten. Bezogen auf den September 2003 erwarten die Experten hingegen eine Zunahme von rund 60 000 Erwerbslosen.

Für das gesamte Jahr 2004 geht die Bundesagentur für Arbeit (BA) nach Informationen der "Welt am Sonntag" von durchschnittlich 4,38 Mill. Arbeitslosen aus. Für 2005 erwarte die BA einer ersten internen Schätzung zufolge einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen um 20 000 auf durchschnittlich 4,36 Millionen.

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