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Rund 40 Tote und 130 Verletzte bei Anschlag in Bagdad

Bagdad/Kerbela (dpa) - Bei einem Autobombenanschlag auf eine Rekrutierungsstelle der irakischen Sicherheitskräfte in Bagdad sind am Donnerstag rund 40 Menschen getötet worden. Das berichtete ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Bagdad. Den Angaben zufolge wurden 130 Iraker zum Teil schwer verletzt. Ein US-Militärsprecher vor Ort sagte, unter den Opfern seien keine US-Soldaten.

Bagdad/Kerbela (dpa) - Bei einem Autobombenanschlag auf eine Rekrutierungsstelle der irakischen Sicherheitskräfte in Bagdad sind am Donnerstag rund 40 Menschen getötet worden. Das berichtete ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Bagdad. Den Angaben zufolge wurden 130 Iraker zum Teil schwer verletzt. Ein US-Militärsprecher vor Ort sagte, unter den Opfern seien keine US-Soldaten.

Ein dpa-Mitarbeiter beobachtete am Tatort chaotische Szenen. Menschen liefen in Panik umher. Auf der Straße lagen Leichenteile. Schwerverletzte schrien um Hilfe. Die Bombe war unmittelbar neben einer Menschenschlange explodiert. Eine große Zahl von Männern hatte sich angestellt, um sich um Arbeit in die Zivilschutzmiliz zu bewerben. Nach Polizeiangaben war der von einem Selbstmordattentäter gesteuerte Wagen mit Artilleriegranaten und Sprengstoff beladen.

Zwei Iraker starben am Donnerstag bei der Explosion einer weiteren Autobombe am Eingang des Elektrizitätswerks der südlich von Bagdad gelegenen Stadt El Musajib. In der Pilgerstadt Kerbela entdeckte die Polizei nach eigenen Angaben ein großes Waffenlager in einem Haus. Zwei Verdächtige wurden festgenommen, einer von ihnen ein Ex-Offizier der Armee. Sie sollen ausgesagt haben, sie gehörten zu einer 32- köpfigen Widerstandszelle, die gegen die Besatzung kämpfe.

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