Rund 63 Prozent zu niedrige Kosten für Challenger-Jets
Rechnungshof rügt Flugkosten-Berechnung

Der Bundesrechnungshof wirft dem Verteidigungsministerium falsche und viel zu niedrige Kostenrechnungen beim Einsatz seiner Flugzeuge vor.

ddp DÜSSELDORF. Nach einem Bericht der "Rheinischen Post" moniert das Amt in einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestages, die Kosten für die Challenger-Jets der Flugbereitschaft würden um rund 63 Prozent zu niedrig kalkuliert. "Bei einer vollständigen Kostenberechnung ist der Betrieb der Challenger CL-601 im Vergleich zu kommerziellen Anbietern zwei- bis dreimal teurer", heiße es. Bei den besonders von Regierungsmitgliedern genutzten Challenger-Jets beziffere das Ministerium die Gesamtkosten pro Flugstunde auf 18 331 Mark, der Rechnungshof komme auf 29 842 Mark, schreibt das Blatt.

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