Rund-um-die-Uhr-Betrieb nur zu Lasten von ARD und ZDF
Privatsender sträuben sich gegen Ausweitung von Arte im Kabel

dpa HAMBURG. Bei einer Ausweitung des deutsch-französischen Kultursenders Arte im Kabel-TV müssen nach Ansicht des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) andere Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender reduziert werden. "Unter keinen Umständen ist für uns hinnehmbar, dass durch eine Programmausweitung öffentlich-rechtlicher Angebote private Sender ihren Kabelplatz und damit ihre Existenzgrundlage verlieren", erklärte VPRT- Vizepräsidentin Ingrid Haas am Montag nach einer Sitzung des Fachbereichs Fernsehen der Organisation.

Arte, das sich im Kabel bisher einen Platz mit dem ARD/ZDF - Kinderkanal teilt, möchte sein Programm rund um die Uhr senden. Deshalb hat der Kultursender, der von ARD/ZDF und Arte France getragen wird, bei einigen Landesmedienanstalten einen eigenen Kabelplatz beantragt.

Da die Kapazitäten im analogen Kabel erschöpft seien, müsse in den betroffenen Ländern ein landesfremdes Drittes Fernsehprogramm seinen Kabelplatz räumen, forderte der VPRT. Oder der Kinderkanal müsse auf die gemeinsame Nutzung seines Kabelplatzes mit einem anderen öffentlich-rechtlichen Programm verpflichtet werden. Der Verband wies darauf hin, dass diese Ansicht auch von der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) geteilt werde.

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