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Runde verlässt Hamburger Bürgerschaft

Hamburgs Erster Bürgermeister Ortwin Runde (SPD) verzichtet auf seinen Sitz in der neuen Bürgerschaft der Hansestadt.

afp HAMBURG. Zur Begründung äußerte sich der Sozialdemokrat in einer am Freitag von der Senatspressestelle verbreiteten Erklärung überzeugt, "dass es meine Sache nicht ist, auf der Oppositionsbank Platz zu nehmen und - quasi aus der Perspektive meiner Amtszeit - die Rolle des Oppositionsführers zu übernehmen". Es werde "jetzt weniger darauf ankommen, auf die Erfolge der Vergangenheit zu verweisen, als den neuen Senat bei seiner Arbeit kritisch zu kontrollieren". Zugleich äußerte sich Runde sicher, dass sich in der SPD "eine andere geeignete Persönlichkeit" für den SPD-Fraktionsvorsitz finden werde.

Zugleich betonte Runde, der Mandatsverzicht sei für ihn "keineswegs ein Abschied von der Politik". Laut "Bild"-Zeitung vom Freitag hatte Runde parteiintern erkennen lassen, dass er durch eine Debatte um seine Person sein Ansehen nicht weiter beschädigen lassen wolle. Hintergrund sei, dass eine Mehrzahl der SPD-Kreisvorsitzenden in der Hansestadt Runde nicht als Fraktionschef akzeptieren wolle.

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