Russische Cafés sollen auf Lizenz-Software umsteigen
Microsoft gewährt Internetcafés Schonfrist

Microsoft will russischen und ukrainischen Internetcafés und Computerclubs eine Schonfrist gewähren, um von Raubkopien auf lizenzierte Produkte umzustellen.

wiwo/ap MOSKAU. Bis 31. August werde Microsoft keine Strafanzeigen wegen Softwarepiraterie gegen die Cafés und Clubs stellen, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag. Besitzer von Internetcafés hatten sich zuvor bei Microsoft wegen Polizeirazzien und Beschlagnahmen beklagt und um Zeit gebeten, um Lizenzprogramme zu installieren.

Microsoft bestand aber darauf, dass die Frist nicht als Geschenk angesehen werde. Die Clubs und Internetcafés müssten nun konsequent auf Lizenzprodukte umsteigen. Vermutlich kontrollieren Softwarepiraten bis zu 90 Prozent des russischen und ukrainischen Marktes. Die dadurch verursachten Verluste für westliche Unternehmen und die Staatskassen werden auf mehrere hundert Millionen US-Dollar pro Jahr geschätzt. Da die Zahl der PC-Besitzer in beiden Ländern jedoch gering ist, sind viele Menschen auf Internetcafés oder Computerclubs angewiesen.

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