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Russische Frühwarn-Satelliten wieder unter Kontrolle

dpa MOSKAU. Das russische Militär hat am Freitag nach einem mehr als 24-stündigen Ausfall den Kontakt zu seinen Frühwarn- Satelliten wieder hergestellt. "Möglicherweise können wir bald auch die normale Arbeit mit allen vier Satelliten aufnehmen", sagte der Kommandeur der russischen Weltraum-Streitkräfte, Anatoli Perminow, nach Angaben der Agentur Interfax.

Das Frühwarnsystem "Oko" (Auge), das erste Informationen bei eventuellen Raketenstarts liefert, war am Vortag nach einem schweren Brand in einer Kommandozentrale für die Steuerung von Militärsatelliten in Kaluga bei Moskau ausgefallen. Das Feuer, Folge eines Kabelbrands, hatte ein dreistöckiges Holzgebäude mit "streng geheimer Militärtechnik" vollständig zerstört, wie die russischen Agenturen berichteten. Fast 200 Feuerwehrleute konnten lediglich ein Übergreifen der Flammen auf nahe gelegene Antennen-Anlagen verhindern.

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