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Russische Regierung verspricht stabile Erdölförderung im Yukos-Fall

Angesichts der Rekordpreise für Erdöl hat die russische Regierung eine stabile Exportquote auch nach dem Verkauf des Yukos-Förderbetriebs Juganskneftegas versprochen.

dpa-afx SOFIA/MOSKAU. Angesichts der Rekordpreise für Erdöl hat die russische Regierung eine stabile Exportquote auch nach dem Verkauf des Yukos-Förderbetriebs Juganskneftegas versprochen. Ein Wechsel des Eigentümers werde keine Auswirkungen auf die Fördermenge haben, sagte Energieminister Viktor Christenko am Dienstag bei einem Besuch in Bulgarien. Yukos ist der größte Erdölexporteur Russlands. Auf den Konzern entfällt ein Fünftel der russischen Ölproduktion.

"Russlands Förderpläne werden für das Jahr 2004 nicht beeinträchtigt", betonte Christenko in Sofia. Zur Begleichung der ausstehenden Steuerschuld und Verzugsstrafen in Höhe von derzeit 3,1 Mrd. Euro will der russische Staat den Förderbetrieb Juganskneftegas am 22. November zu einem Mindestpreis von 3,2 Mrd. Euro verkaufen. Weitere Steuernachforderungen stehen noch aus.

Juganskneftegas fördert zwei Drittel des Yukos-Öls. Die internationalen Ölpreise werden nach Darstellung von Händlern auch durch den ungelösten Steuerstreit zwischen russischer Regierung und Yukos in die Höhe getrieben.

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