Russischer Biathlet beschwert sich
Rostowzew: "Die haben halben Liter Blut abgepumpt"

Der russische Biathlet Pawel Rostowzew hat nach seinem verpatzten Olympia-Rennen über 20 Kilometer die Blutentnahme für die Dopingprobe kritisiert.

HB/dpa SALT LAKE CITY/MOSKAU. "Sie haben mir fast einen halben Liter Blut abgepumpt, das musste sich auf mein Rennen auswirken", sagte der ursprünglich mitfavorisierte Rostowzew am Dienstag nach einem Bericht der Agentur Itar-Tass in Salt Lake City. Eineinhalb Stunden vor dem Start sei "wenig professionell mit einer Nadel herumgestochert und dabei eine Ader durchstochen" worden, beklagte Rostowzew, der am Montag Sechster wurde.

Über Hamburger und Sandwiches anstelle eines ordentlichen Mittagessens beklagten sich dagegen die weißrussischen Biathleten. Das Organisationskomitee versorge die Weißrussen in ihrem Ausweichquartier außerhalb des Olympischen Dorfes seit drei Tagen nicht anständig, klagte der Sportler-Sprecher Iwan Ryschenkow im weißrussischen Fernsehen. Hintergrund des Streits sollen Rechnungen sein, die von weißrussischer Seite nicht beglichen wurden.

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