Russischer Pass bei der Leiche entdeckt
Blinder Passagier fiel aus Flugzeug-Fahrwerk

Ein Mann ist möglicherweise aus rund 1 000 Meter Höhe aus einem Flugzeug gestürzt, das im Anflug auf den Frankfurter Flughafen war. Nach dem Fund der Leiche des Mannes am Dienstag in Hanau deute einiges auf einen solchen ungewöhnlichen Unfall hin, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Er bestätigte damit einen Bericht des "Hanauer Anzeiger".

HB/dpa HANAU. Der 19 Jahre alte Russe habe sich möglicherweise als blinder Passagier beim Fahrgestell aufgehalten und sei beim Öffnen der Luke herausgefallen, schreibt die Zeitung. Nach Angaben der Polizei wies der Leichnam, der in einem Waldgebit gefunden wurde, "massivste Verletzungen" auf. Allerdings deutet nichts auf ein Gewaltverbrechen hin. Auch einen natürlichen Tod schließen die Ermittler aus. Sie fanden bei der Leiche einen russischen Pass. Ein gültiges Touristenvisum und Fotos deuten darauf hin, dass der 19-Jährige zuletzt in Singapur war. Die Hanauer Polizei hat Kontakt zu Interpol Moskau aufgenommen.

Laut "Hanauer Anzeiger" soll die Leiche in einem rund 30 Zentimeter tiefen Loch im Waldboden gelegen haben. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) in Langen (Kreis Offenbach) habe bestätigt, dass die Maschinen den Frankfurter Flughafen zurzeit des Leichenfundes über die Region Hanau angeflogen hätten, schreibt die Zeitung weiter. Die Fahrgestelle der Flugzeuge würden zudem zwischen Hanau und Obertshausen (Kreis Offenbach) ausgefahren.

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