Russisches NOK beklagt Benachteiligungen
Schlechte Resultate beschäftigen Parlament

Russland klagt weiter über eine Benachteiligung seiner Sportler bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City.

HB/dpa MOSKAU. Am Mittwoch debattierte sogar das Parlament in Moskau über das schwache Abschneiden der erfolgsgewohnten Mannschaft, die in der inoffiziellen Nationenwertung bislang nur Platz vier belegt. Die Abgeordneten forderten die Regierung und das Nationale Olympische Komitee (NOK) Russlands auf, die Interessen der russischen Athleten energischer zu wahren.

Die "nicht objektiven Schiedsrichterentscheidungen" hätten "eindeutig einen politischen Aspekt", beklagte NOK-Präsident Leonid Tjagatschow am Dienstagabend im Fernsehsender RTR. "Es gibt da eine Schattenseite, über die einzelne Leute aus dem Big Business herrschen mit Verbindungen zur Politik." Er werde sich beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) beschweren über Schiedsrichter, "die an unseren Sportlern unwürdig handeln".

Zu der langen Liste der Benachteiligungen zählen die Russen eine ungeschickte Blutentnahme bei dem Biathleten Pawel Rostowzew, die niedrigen Wertungen für die Snowboarderin Olga Koroljowa, die Zweifel am Sieg des Eiskunstlauf-Paares Elena Bereschnaja und Anton Sicharulidse sowie den zweiten Platz des Eistanzpaares Irina Lobatschewa und Ilja Awerbuch, denen eine Stimme zum Sieg fehlte.

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