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Russland bestreitet Nuklearaufrüstung im Gebiet Kaliningrad

Das russische Verteidigungsministerium hat einen Bericht der amerikanischen Zeitung "Washington Times" über eine Verlegung von Atomwaffen in die westliche Exklave Kaliningrad (ehemals Königsberg) dementiert.

dpa MOSKAU. "Die Information über die Verlegung taktischer Nuklearwaffen in das Gebiet Kaliningrad entspricht nicht der Wahrheit", teilte das Verteidigungsministerium am Mittwoch in Moskau nach Angaben der Nachrichtenagentur Itar-Tass mit.

Die "Washington Times" hatte am Mittwoch unter Berufung auf US-Geheimdienste berichtet, Russland habe erstmals seit dem Ende des Kalten Krieges wieder Atomwaffen in das an Polen und Litauen grenzende Gebiet an der Ostseeküste gebracht. Die Sprengköpfe sollten demnach im Krisenfall auf Kurzstreckenraketen vom Typ "Totschka" (NATO-Bezeichnung: SS-21, Scarab) montiert werden. Die russische Armee testet seit Jahren die "Totschka"-Raketen mit einer Reichwerte von bis zu 70 Kilometern im Gebiet Kaliningrad.

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