Russland bietet Hilfe an
Putin bedauert "schreckliche Tragödie"

dpa MOSKAU. Nach den verheerenden Terroranschlägen in New York und Washington hat der russische Präsident Wladimir Putin dem amerikanischen Volk sein tiefes Mitgefühl ausgesprochen. Gleichzeitig wurden in Russland die Sicherheitsmaßnahmen verschärft, um ähnlichen Angriffen vorzubeugen. Der ehemalige Präsident der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, sprach von einer "Tragödie der gesamten Menschheit".

Putin wurde noch am Nachmittag im Kreml über die Ereignisse informiert, erklärte sein Pressesprecher Alexej Gromow. Der russische Präsident verfolge die weitere Entwicklung dieser "schrecklichen Tragödie" am Fernsehen. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Anschläge wurde Außenminister Igor Iwanow zu dringlichen Beratungen in den Kreml gerufen.

Das russische Militär setzte die Luftabwehr im gesamten Land in Gefechtsbereitschaft, berichtete die Agentur Interfax. Gleichzeitig wurde landesweit die Polizei in erhöhte Bereitschaft versetzt. An zahlreichen Regierungsgebäuden ebenso wie rund um diplomatische Vertretungen der USA wurde die Bewachung verstärkt. Zivilschutzminister Sergej Schoigu bot den US-Behörden die Hilfe Russlands bei der Beseitigung der Folgen der Terroranschläge an.

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