Russland wichtigster Lieferant
Rohölimporte 2001 fast zehn Prozent billiger

Die Rohölimporte nach Deutschland waren im vergangenen Jahr fast zehn Prozent billiger als im Jahr 2000. Die Importe aus den Ländern der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) seien um rund 20 Prozent auf ein Fünftel aller Öllieferungen gesunken, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden außerdem mit.

rtr WIESBADEN. Eine Tonne Rohöl kostete 2001 im Schnitt nur noch 204 Euro nach 227 Euro im Vorjahr und damit 9,9 Prozent weniger. In diesem Jahr ist der Ölpreis allerdings wieder deutlich gestiegen. So kostet ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Ölsorte Brent derzeit mit rund 26 Dollar etwa ein Viertel mehr als zu Jahresbeginn.

Der Gesamtimport ging 2001 um 0,5 Prozent auf 104,6 Millionen Tonnen zurück. Russland war mit 29,6 Millionen Tonnen das wichtigste Rohöl-Lieferland, gefolgt von Norwegen (20,3 Millionen Tonnen) und Großbritannien (16,2 Millionen Tonnen). Diese drei Länder deckten fast zwei Drittel der deutschen Rohölimporte ab, während nur ein Fünftel aus den Opec-Ländern stammte. Deutschland ist nach den Daten des Statistikamtes vor Frankreich und Italien der größte Rohölimporteur in der Europäischen Union.

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