Russland zog Bewerbung zurück
Fecht-WM 2005 nach Leipzig vergeben

Leipzig hat das Rennen um die Austragung der Fecht-WM 2005 für sich entschieden. Damit hat der Bewerber für die Olympischen Spiele 2012 bereits die sechste Großveranstaltung innerhalb der kommenden vier Jahre sicher.

HB BERLIN. Leipzig hat das Rennen um die Austragung der 59. Fecht-Weltmeisterschaften 2005 für sich entschieden. Das teilte der Pressechef des Fecht-Weltverbandes (FIE) bereits vor der offiziellen Bestätigung im Leipziger Kongresszentrum am Sonntagvormittag mit.

«Durch den Rückzug von Russland, das sich ursprünglich um die WM 2006 beworben hatte, ist bereits eine Vorentscheidung gefallen. Leipzig bekommt die WM 2005, Turin die WM 2006», sagte FIE-Pressechef Jochen Färber dem Sport-Informations-Dienst.

Russland hatte am Rande der gemeinsamen Vorstellung der beiden Kandidaten für die WM im nacholympischen Jahr bereits am Samstag verkündet, seine Bewerbung für die WM 2006 nicht aufrechtzuerhalten. Anschließend einigten sich die stimmberechtigten Delegierten der internationalen Verbände darauf, die WM 2005 nach Leipzig zu vergeben. In Turin findet die 60. Weltmeisterschaften im Jahr 2006 statt.

Somit hat der Bewerber um die Olympischen Spiele 2012 bereits die sechste Großveranstaltung innerhalb der kommenden vier Jahre sicher. 2004 gibt es neben der Olympia-Qualifikation der Volleyballer die Bob-Anschub-WM in Leipzig, ein Jahr später neben der Fecht-WM die Europameisterschaft der Gewichtheber. Zudem ist Leipzig vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Spielort beim Konföderationen-Cup. Als fünftes Sport-Event steht die Ausrichtung der Bogenschützen-WM 2007 fest.

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