RWE-Aktie reiht sich in Riege der Verlierer ein
Händler halten American-Water für zu teuer

Nachdem die RWE AG angekündigt hat, die ausstehenden Anteile der American Company übernehmen zu wollen, gaben die RWE-Aktien am Montag Vormittag deutlich nach.

dpa-afx FRANKFURT. Bis 11.20 Uhr verlor das Papier 3,57 Prozent auf 39,70 Euro. Der Deutsche Aktienindex gab bis dahin 1,51 Prozent auf 4 053,98 Punkte nach.

Händler äußerten sich besorgt, dass der Preis für die ausstehenden Anteile der American Water Works Company zu hoch sein könnte. RWE will für die Anteile 46 US-Dollar je Aktie zahlen. Grund für die Sorgen sei die konjunkturelle Unsicherheit nach den Terroranschlägen in den USA, erläuterte ein Analyst.

Der jetzige Preis liege 36,5 Prozent über dem durchschnittlichen Preis der American-Water-Aktien in den vergangenen Monaten, gab ein Händler zu bedenken. Unter den jetztigen Umständen sei das ein happiger Aufschlag. "Der Preis ist daher mehr als fragwürdig", sagte er. Der Erwerb sei sogar kostspieliger als die Akquisition von Thames Water im vergangen Jahr, kritisierte ein Analyst von Merck Finck.

Ein anderer Händler hingegen begrüßte den Erwerb. Die Akquisition gehöre zur Strategie von RWE, im lukrativen Wassergeschäft zu expandieren.

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