RWE bietet Powerline an
Lehre mit Standleitung

DÜSSELDORF. Im Schulunterricht wird das Internet heute von den Lehrern immer häufiger als Informationsquelle genutzt, um aktuelle Artikel englischsprachiger Tageszeitungen zu lesen oder nach Informationen über erneuerbare Energiequellen zu suchen.

Darum ist der Wunsch der nordrhein-westfälischen Landesregierung verständlich, alle Klassenräume mit Internetzugang auszustatten. Mittlerweile verfügt zwar beinahe jede Schule über einen ISDN-Anschluss und damit über die Möglichkeit, auf das weltweite Informationsnetz zuzugreifen. Doch kommt der Internetanschluss in die Klassenräume?

Kein Klassenraum verfügt über einen Telefonanschluss. Telekommunikationsleitungen aber können nur mit hohem finanziellen Aufwand verlegt werden. Da kommen schon bei einer mittelgroßen Stadt schnell mehrere Millionen Mark Investitionskosten zusammen. Summen, bei denen die Kämmerer einen gehörigen Schrecken bekommen.

Hier bietet die Powerline-Technologie, also der Transport der Daten über die Stromleitung, eine echte Alternative. Denn Stromleitungen und Steckdosen gibt es in jedem Klassenraum und sei die Schule noch so alt. So entfällt die aufwendige Verlegung von Datenleitungen. Eine Arbeit, die meist nur in den Ferien durchgeführt werden kann, damit der Unterricht nicht gestört wird.

Und die Powerline-Technologie bietet den Schulen noch weitere Vorteile: Es können mehrere Klassen gleichzeitig im Internet surfen. Die Rechner sind "always on". Das heißt, jede Klasse verfügt praktisch über eine eigene Standleitung ins Internet. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich also nicht mehr erst mühsam über ein Modem ins weltweite Informationsnetz einwählen, wenn sie im Unterricht vom Lehrer den Auftrag zur Recherche erhalten; sie klicken einfach den Browser an und sind sofort im Internet. Tatsächlich ermöglicht erst Powerline es den Schulen, das Web in dieser umfassenden Weise in den Unterricht einzubeziehen.

Über 200 Haushalte hat die RWE Powerline GmbH, ein Unternehmen der RWE Plus AG, in Essen mit der Powerline-Technologie des Schweizer Unternehmens Ascom ausgerüstet. Darunter auch das Maria-Wächtler-Gymnasium in Rüttenscheid, das mit insgesamt elf Rechnern an das World Wide Web angeschlossen wurde.

Seit Oktober des vergangenen Jahres setzen die Lehrer die neue Technik intensiv im täglichen Unterricht ein. Sie sind, genau wie die Schülerinnen und Schüler, begeistert, dass der High- Speed-Internetzugang jetzt im Klassenraum vorhanden ist und jederzeit im Unterricht eingesetzt werden kann. Auch die Schnelligkeit des Internetzugangs über die Stromleitung im Vergleich zu alternativen Techniken hat alle am Maria-Wächtler-Gymnasium positiv überrascht.

Die Schulen sind mithin eine wichtige Kundengruppe für die RWE Powerline. Für sie werden Angebote und Produkte entwickelt, die speziell auf ihre Bedürfnisse und Wünsche ausgerichtet sind.

Ein anderes wichtiges Kundensegment werden kleine Gewerbebetriebe und Büros sein, die auch mehr und mehr das Internet für ihre alltägliche Arbeit nutzen wollen und müssen. Sie benötigen eine Standleitung ins Internet, um zum Beispiel die Schnelligkeit von E-Mails gegenüber dem gewöhnlichen Postweg auch tatsächlich nutzen zu können. Powerline bietet ihnen diesen Komfort. Dabei kann auch ein schon vorhandenes internes Netzwerk über den Server mittels Powerline-Modem den Zugang ins Internet herstellen.

Powerline ist jedoch nicht nur für Schulen und Gewerbebetriebe gedacht. Vielmehr ist auch der private Surfer, also der breite Massenmarkt, interessant. Dabei will die RWE Powerline GmbH die Powerline-Technik den Kunden nicht nur für den Internetzugang anbieten. Vielmehr soll sie als Plattform für weitere umfangreiche Dienste und Service-Produkte genutzt werden. E-Home-Services ist das Stichwort. Die Heizung kann über das Telefon oder das Internet geregelt werden; die Wohnung kann aus dem Hotelzimmer vom Urlaubsort aus per Videokamera überwacht werden, um nur einige denkbare Produkte aufzuzählen. Das rundum versorgte Haus ist das Ziel.

Powerline ist eine innovative Technik, die reif für den Massenmarkt ist. Die zukünftigen Anbieter stehen in den Startlöchern und warten nur noch auf eine positive Entscheidung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post. Sie benötigen eine langfristige Betriebserlaubnis, um eine hohe Sicherheit für die umfangreichen Investitionen zu haben.

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