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RWE dementiert Gerüchte über Ausstiegs-Überlegungen aus Wassersparte

dpa-afx ESSEN. Der Essener RWE-Konzern hat Spekulationen über einen Ausstieg aus dem Wassergeschäft zurückgewiesen. Wasser sei wie die Sparte Energie ein Kerngeschäft von RWE, daran halte man fest, sagte ein Sprecher am Montag. Er dementierte einen Medienbericht, wonach ein Ausstieg nicht auszuschließen sei. Auflagen der britischen Regulierungsbehörde (Ofwat), die sich auf die Wasserpreise der RWE- Tochter Thames Water auswirken könnten, befänden sich zudem noch in einem Entwurfsstadium. Entschieden werde darüber Ende des Jahres.

dpa-afx ESSEN. Der Essener RWE-Konzern hat Spekulationen über einen Ausstieg aus dem Wassergeschäft zurückgewiesen. Wasser sei wie die Sparte Energie ein Kerngeschäft von RWE, daran halte man fest, sagte ein Sprecher am Montag. Er dementierte einen Medienbericht, wonach ein Ausstieg nicht auszuschließen sei. Auflagen der britischen Regulierungsbehörde (Ofwat), die sich auf die Wasserpreise der RWE - Tochter Thames Water auswirken könnten, befänden sich zudem noch in einem Entwurfsstadium. Entschieden werde darüber Ende des Jahres.

Der Sprecher betonte jedoch, RWE wolle sich auf bestimmte Kernregionen konzentrieren. Dazu gehörten Deutschland, Kontinental- und Osteuropa sowie Großbritannien und für den Bereich Wasser auch die USA. Überlegungen über einen Ausstieg gebe es dagegen auf dem asiatischen Markt, etwa in China, Thailand und Indonesien. Nach einem britischen Medienbericht könnte RWE bis zu einer Mrd. ? für diese Beteiligungen erlösen.

Geringere PreiserhÖHungen

Wie RWE mit den Plänen der britischen Regulierungsbehörde umgehen werde, prüfe man werde derzeit. Unklar blieb, ob sich Vorstandschef Harry Roels sich am Dienstag bei der Vorlage der Halbjahreszahlen der RWE AG dazu äußert. Dem Bericht zufolge verhindern die geplanten Auflagen, dass Thames Water als Führungsgesellschaft der RWE - Wasseraktivitäten in absehbarer Zeit die vom RWE-Konzern vorgegebenen Renditeziele erreichen kann.

Die Behörde will danach die von Thames zur Genehmigung vorgelegten Pläne, Investitionen auf die Wasserpreise umzulegen, drastisch kürzen: Statt eines Volumens von vier Mrd. Pfund (6 Mrd. ?) sollten nur 2,7 Mrd. Pfund (4,05 Mrd. ?) anerkannt werden. Dies bedeutet, die Wasserpreise könnten statt um 30 % nur um rund 15 % erhöht werden.DP/sc/kp/mnr

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