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RWE hält an Gewinnprognose fest

Der Essener RWE-Konzern macht bei dem im Vorjahr eingeleiteten Kostensenkungsprogramm Fortschritte. Bis Ende März habe die Gruppe bereits Einsparpotenziale von rund 860 Mill. Euro (1,682 Mrd. DM) gesichert, sagte Vorstandsvorsitzender Dietmar Kuhnt am Donnerstag in Essen auf der Hauptversammlung.

ddp.vwd ESSEN. Für das laufende Jahr stellte er Kostensenkungen von 1,025 Mrd. Euro in Aussicht, von denen 800 Mill. Euro im Energiebereich und 125 Mill. durch Synergieeffekte aus der Fusion mit VEW realisiert werden sollen.

Obwohl der Strompreis in Deutschland nach Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden mittlerweile die "Talsohle durchschritten" hat, verfolgt RWE einen strikten Sparkurs. Der "Multi-Utility-Konzern", der in der Energieerzeugung, Wasserwirtschaft und Umwelttechnik aktiv ist, soll bis 2004 seine Kosten um rund 2,6 Mrd. Euro pro Jahr senken. Kuhnt betonte, dies sei eines der ehrgeizigsten Programme in der europäischen Energiebranche. Sein Konzern wolle zu den Kostenführern im europäischen Strommarkt gehören.

Der Vorstandsvorsitzende bekräftigte die bereits in der vergangenen Woche veröffentlichte Prognose, nach der das betriebliche Ergebnis im Geschäftsjahr 2000/2001 um mindestens 35 Prozent zulegen wird. RWE profitiere erheblich von den erstmals in der Bilanz berücksichtigten Zukäufen sowie einer «signifikanten» Verbesserung im Mineralölgeschäft, die im hohen zweistelligen Bereich liegen werde, sagte er. Das Wassergeschäft werde nach der erfolgreich abgeschlossenen Integration von Thames Water plc bereits einen erheblichen Beitrag zum Konzernergebnis liefern. Der Umweltbereich werde sich wie geplant positiv entwickeln. Im Energiegeschäft rechne er mit einem leicht steigenden Betriebsergebnis, sagte Kuhnt. Der Konzernumsatz soll, wie bereits mitgeteilt, um über 20 % steigen.

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