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RWE liefert CDU-Generalsekretär Meyer verbilligten Strom

CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer bezieht vom Energiekonzern RWE verbilligten Strom. Der Politiker, der früher für den von RWE aufgekauften Stromkonzern VEW gearbeitet hatte, sagte der „Berliner Zeitung“, dass er den daraus resultierenden geldwerten Vorteil selbstredend versteuere.

dpa BERLIN. CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer bezieht vom Energiekonzern RWE verbilligten Strom. Der Politiker, der früher für den von RWE aufgekauften Stromkonzern VEW gearbeitet hatte, sagte der "Berliner Zeitung", dass er den daraus resultierenden geldwerten Vorteil selbstredend versteuere. Wie hoch der Vorteil ist, mochte er laut Zeitung nicht sagen.

Am Mittwoch hatte der CDU-Sozialpolitiker Hermann-Josef Arentz alle politischen Ämter aufgegeben, weil er von RWE ein Jahresgehalt von 60 000 Euro und kostenlose Stromlieferungen ohne entsprechende Gegenleistung erhalten hatte. Meyer war schon zu seiner Zeit als Kommunalpolitiker in Hamm (Nordrhein-Westfalen) als auch während seiner Zeit als Abgeordneter im Düsseldorfer Landtag von VEW für die Wahrnehmung seiner politischen Aufgaben weitgehend freigestellt worden, berichtet das Blatt.

Zusätzlich zu seinem Gehalt hatte Meyer, der 1988 bei der VEW- Bezirksdirektion Arnsberg zum Hauptabteilungsleiter avancierte, Anspruch auf die Bereitstellung von Strom zu einem besonders vergünstigten Werksangehörigen-Tarif. Meyer hatte auf dem CDU - Bundesparteitag in Düsseldorf zu Beginn dieser Woche erklärt, dass er seinen Arbeitsvertrag mit dem VEW-Rechtsnachfolger RWE (Essen) seit geraumer Zeit ruhen lasse. Dies bestätigte auch der RWE-Konzern.

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