RWE mit einem Gewinn von 2,72 % stärkster Wert im Dax
Deutsche Börsen tendieren leichter

Deutsche Telekom verloren 1,73 % auf 28,95 Euro. Fester notierten überwiegend traditionelle Werte. So stiegen Metro um 2,08 % auf 51,14 Euro. Schering kletterten um 0,58 % auf 56,85 Euro.

dpa FRANKFURT/MAIN. Der Frankfurter Aktienmarkt ist schwächer in die neue Handelswoche gestartet. Bei geringen Umsätzen gab der Deutsche Aktienindex (Dax) bis zum frühen Montagabend um 1,12 % auf 6 060 Zähler ab. Die mittelgroßen Werte im MDax verloren ebenfalls um 1,10 % auf 4 547 Punkte. Am Neuen Markt verzeichnete der Nemax 50 ein Minus von 2,09 % auf 1 650 Zähler.

Als "extrem ruhig" beschrieb Chim Pries von der DG-Bank den Handel. Bei einigen Aktien habe es bis zum Mittag so gut wie keine Umsätze gegeben: "Bei Degussa, Linde oder Fresenius ist nichts drin", sagte der Händler. Auch die am Morgen veröffentlichten Zahlen zum ifo-Geschäftsklima-Index hätten den Markt kaum bewegt. "Die Zahlen waren nicht berauschend, doch man hätte damit rechnen können, dass sie angesichts der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag etwas Zinsfantasie auslösen".

RWE waren mit einem Gewinn von 2,72 % auf 43,80 Euro stärkster Wert im Dax. Fester notierten überwiegend traditionelle Werte. So stiegen Metro um 2,08 % auf 51,14 Euro. Schering kletterten um 0,58 % auf 56,85 Euro. Thyssen-Krupp erzielten nach Berichten über eine mögliche Zusammenarbeit mit japanischen Stahlkonzernen ein Plus von 0,23 % auf 17,44 Euro.

Am entgegen gesetzten Ende der Kursliste drängten sich die Technologiewerte. Epcos büßten um 3,70 % auf 72,95 Euro ein, nachdem das Investmenthaus Merrill Lynch die Aktie skeptisch beurteilt hatten. Infineon verloren 4,67 % auf 44,90 Euro, der Mutterkonzern Siemens gab 1,76 % auf 125,29 Euro ab. Nach kräftigen Gewinnen in der Vorwochen büßten SAP um 2,09 % auf 159,60 Euro ein. Der "Financial Times Deutschland" zufolge will der Softwarekonzern ein Programm zur Verwaltung von Internetseiten vorstellen.

Deutsche Telekom verloren 1,73 % auf 28,95 Euro. Neben der allgemeinen Schwäche der Technologiewerte sah ein Frankfurter Börsianer charttechnische Gründe für den Abwärtstrend. Die Aktie habe sich nach ihren scharfen Kursverlusten der Vergangenheit wieder über 30 Euro stabilisiert. Dies sei für einige Anleger ein Signal gewesen, aus dem Titel auszusteigen.

Der Deutsche Rentenmarkt zeigte sich fester. Der Richtung weisende zehnjährige Bund-Future stieg um 0,5 % auf 107,73 Zähler an, während der Rentenindex REX um 0,2 % auf 112,25 Punkte zulegte. Die Bundesbank stellte die Umlaufrendite am Nachmittag bei 4,88 (Freitag: 4,92) fest.

Der Euro präsentierte sich leichter. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt für 0,8970 $ gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 0,9002 (Freitag: 0,8989) $ fest. Die amerikanische Währung kostete damit 2,1676 (2,1758) DM.

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