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RWE schließt Immobilien-Verkäufe

Der Energieversorger RWE hat sein Programm zur Veräußerung von Immobilien abgeschlossen. In den vergangenen zwei Jahren habe sich RWE von Immobilien im Wert von rund einer Milliarde Euro getrennt, sagte Helmut Brümmer, Sprecher von RWE Systems, am Mittwoch auf Anfrage.

dpa-afx ESSEN. Der Energieversorger RWE hat sein Programm zur Veräußerung von Immobilien abgeschlossen. In den vergangenen zwei Jahren habe sich RWE von Immobilien im Wert von rund einer Milliarde Euro getrennt, sagte Helmut Brümmer, Sprecher von RWE Systems, am Mittwoch auf Anfrage. "Damit ist das Verkaufsprogramm abgeschlossen."

Nicht mehr auf dem Verkaufszettel befindet sich demnach die Konzernzentrale nahe dem Essener Hauptbahnhof. "Wir planen keinen Verkauf", sagte ein RWE-Sprecher. Ursprünglich hatte RWE auch die Veräußerung ihres Holding-Sitzes geplant. Als möglicher Käufer wurde in Konzernkreisen die Immobiliengruppe Falk Capital gehandelt. In Betriebsratskreisen war der geplante Verkauf des Büroturms umstritten, da ein Umzug der Holding ins Ausland befürchtet worden war.

In den vergangenen Jahren trennte sich der Stromversorger von einer Reihe von Immobilien. So kaufte im vergangenen Dezember die Münchener Immobiliengruppe Falk Capital die alte Essener Konzernzentrale in der Kruppstraße. Die Immobilien werden von dem Energiekonzern zurückgeleast.

Mit dem Erlös wollte die Gesellschaft ihre Schulden senken. Wegen ihren hohen Verbindlichkeiten waren die Essener in die Kritik von Analysten geraten. Bis zur Jahresmitte konnte RWE durch den Verkauf der Beteiligung an Heidelbergcement und Hochtief ihre Schuldenlast deutlich reduzieren. Ende Juni lagen die Verbindlichkeiten bei 15,7 Mrd. Euro und damit aus Expertensicht auf unbedenklichem Niveau.

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