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RWE stellt Strafanzeige nach Stromausfall in Trier und Luxemburg

Nach dem großflächigen Stromausfall in Trier/ Luxemburg am 2. September hat der Energiezulieferer RWE bei der Staatsanwaltschaft Saarbrücken Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Es gebe mehrere voneinander unabhängige Zeugenaussagen, die auf eine Ursache für den Kurzschluss durch fremdes Verschulden hindeuteten, sagte der Sprecher der RWE-Tochter Transportnetz Strom, Jörg Kerlen, am Montag. Wegen des Ausfalls einer 220 000-Volt-Leitung waren damals in Rheinland-Pfalz und Luxemburg zeitweise rund eine Million Menschen stundenlang ohne Elektrizität gewesen.

dpa-afx TRIER. Nach dem großflächigen Stromausfall in Trier/ Luxemburg am 2. September hat der Energiezulieferer RWE bei der Staatsanwaltschaft Saarbrücken Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Es gebe mehrere voneinander unabhängige Zeugenaussagen, die auf eine Ursache für den Kurzschluss durch fremdes Verschulden hindeuteten, sagte der Sprecher der RWE-Tochter Transportnetz Strom, Jörg Kerlen, am Montag. Wegen des Ausfalls einer 220 000-Volt-Leitung waren damals in Rheinland-Pfalz und Luxemburg zeitweise rund eine Million Menschen stundenlang ohne Elektrizität gewesen.

RWE machte am Montag erstmals Angaben zum Schaden. Laut Kerlen gingen bislang rund 70 Schadensanzeigen mit Forderungen von mehreren 10 000 ? bei dem Konzern ein. Einige Firmen hätten bislang nur Ansprüche angemeldet, ohne diese zu beziffern. Alle Anträge würden geprüft, sagte er.

RWE Transportnetz Strom hatte die Suche nach der Ursache für den Kurzschluss an einer Hochspannungsleitung vorige Woche ohne greifbares Ergebnis beendet. Zu dem nun von den Ermittlern untersuchten Zwischenfall war es bei Merzig im Saarland gekommen. Weitere Angaben machte Kerlen aus Ermittlungsgründen nicht.

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