RWE sucht weiter Käufer
Ungeklärte Eigentümerfrage belastet Hochtief

Deutschlands größter Baukonzern Hochtief leidet in seinem Auslandsgeschäft unter der ungeklärten Eigentümerfrage. Die Hängepartie beim Hauptaktionär RWE mache es der Gesellschaft vor allem im Ausland nicht leichter, sagte der Vorstandschef der Essener Hochtief AG, Hans-Peter Keitel, der "Börsen-Zeitung".

HB FRANKFURT/MAIN/ESSEN. Der Essener Versorgungskonzern RWE als Mehrheitseigner will sich bis Ende 2003 von Hochtief trennen. Dabei habe der Energiekonzern zugesichert, auf eine Zerschlagung zu verzichten, sagte Keitel. Nicht umsonst habe sich der Konzern international aufgestellt. Das Konzept wäre zerstört, wenn einzelne Bausteine verkauft würden.

Keitel zeigte sich offen für einen Verkauf des RWE-Anteils an mehrere Investoren. "Wir hätten nichts dagegen, wenn sich ein oder zwei namhafte Aktionäre im zweistelligen Bereich bei Hochtief engagieren."

Im Fall der zweiten großen Industriebeteiligung des RWE-Konzerns, den Heidelberger Druckmaschinen, hatte RWE-Chef Dietmar Kuhnt wegen der Konjunkturschwäche den Verkauf der RWE-Mehrheit bis Ende 2003 am Mittwoch erstmals als fraglich bezeichnet. Zu Hochtief hatte Kuhnt sich bei der Hauptversammlung von Heidelberger Druckmaschinen nicht geäußert.

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