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RWE-Töchter erhöhen zum Jahreswechsel Preise für Strom und Erdgas

Die Stromkunden der RWE Westfalen-Weser-Ems und der RWE Rhein-Ruhr werden für Elektrizität ab Jahresbeginn etwa sechs Prozent mehr zahlen.

dpa-afx ESSEN. Die Stromkunden der RWE Westfalen-Weser-Ems und der RWE Rhein-Ruhr werden für Elektrizität ab Jahresbeginn etwa sechs Prozent mehr zahlen. Das nordrhein-westfälische Energieministerium habe eine Preissteigerung von 0,92 Cent je Kilowattstunde gebilligt, teilten die die RWE - Regionalgesellschaften am Dienstag mit.

Die Gesellschaften unter dem Dach der RWE Energy begründen die höheren Preise mit gestiegenen Kosten für die Strombeschaffung. Die Stromrechnung eines typischen Haushalts mit einem Verbrauch von 3 500 Kilowattstunden erhöhe sich so im Jahresschnitt um gut drei Euro. Die 80 000 Gaskunden der RWE Rhein-Ruhr zahlten zwischen 6,7 und 9,4 Prozent mehr, sagte Sprecher Jürgen Esser.

Damit sei die beantragte Preiserhöhung "nicht in vollem Umfang genehmigt" worden, sagte ein Sprecher der RWE Westfalen-Weser-Ems. "Momentan sind Energiepreise eben sehr im Fokus", sagte er. "Dies ist keine Preiserhöhung zu unseren Gunsten", sagte Esser.

Auch die anderen vier RWE-Regionalgesellschaften haben bei der Preisaufsicht in den jeweiligen Bundesländern eine Erhöhung der Strompreise beantragt. Bei der "envia Mitteldeutsche Energie" soll der Strom im Jahr 2005 um sechs Prozent teurer, bei der hessischen "Süwag Energie" um etwa 3,5 Prozent teurer werden. Zwei weitere Anträge, im Saarland und in Bayern, werden noch bearbeitet.

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