RWE weniger belastet vom Atomausstieg
BW-Bank und Merck Finck & Co belassen RWE auf "Marketperformer"

adx STUTTGART/MÜNCHEN. Die Vereinbarung zum Atomausstieg bewerten Analysten der BW-Bank und des Bankhauses Merck Finck & Co. für RWE positiv. "Die Vereinbarung trifft etwa die Mitte von dem, was beide Seiten gefordert hatten", sagte der Versorgerexperte Berndt Maisch von der BW-Bank. Er empfiehlt nach wie vor, RWE-Aktien überzugewichten. Der Essener Konzern sei von dem Atomausstieg etwas weniger belastet als die Konkurrenten Veba und VIAG, da sein Anteil an den gesamten deutschen Kernkraftkapazitäten gemeinsam mit dem Fusionspartner VEW nur bei rund 25 % liege.

Vorteilhaft sei für RWE außerdem, dass auf das bereits 1988 stillgelegte Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich noch rund zehn Jahre Restlaufzeit angerechnet werden, die der Konzern auf moderne Atommeiler aufteilen kann. Michael Butscher von Merck Finck & Co hält die Einigung für einen Kompromiss, mit dem "beide Seiten leben können". "Jetzt haben die Versorger wenigstens die Möglichkeit, die Auslastung ihrer Kernkraftwerke zu planen." Sein "Marketperformer"-Rating für RWE behält Butscher bei. Den Gewinn je Aktie schätzt er für 2000 und 2001 unverändert auf je 2,10 Euro.

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