RWE will führende Position in Europa einnehmen
RWE will Fusion mit VEW zügig eintragen lassen

Die Fusion der Konzerne RWE und VEW zur neuen RWE AG soll bald ins Handelsregister eingetragen werden. Vorstandschef Dietmar Kuhnt sagte am Donnerstag auf der voraussichtlich letzten ordentlichen Hauptversammlung in Essen, die Verschmelzung werde in den nächsten Tagen rechtswirksam.

Reuters ESSEN. Die Fusion der Konzerne RWE und VEW zur neuen RWE AG soll bald ins Handelsregister eingetragen werden. Vorstandschef Dietmar Kuhnt sagte am Donnerstag auf der voraussichtlich letzten ordentlichen Hauptversammlung in Essen, die Verschmelzung werde in den nächsten Tagen rechtswirksam. Bereits am Freitag werde RWE bei der zuständigen Registerstelle des Amtsgerichts in Essen vorstellig, um die Eintragung ins Handelsregister zu erwirken, ergänzte ein Konzernsprecher. Schon am 1. Oktober hatten VEW ihre Geschäfte operativ zusammengelegt.

Kuhnt bekräftigte vor den Aktionären, dass der Zusammenschluss mit dem langjährigen Ruhrgebietskonkurrenten VEW ein richtiger Schritt gewesen sei. In Unternehmenskreisen gilt es als sicher, dass die Aktionäre dem Jahresabschluss 1999/00 zustimmen und damit den Weg für die Eintragung ins Handelsregister frei machen werden.

Die neue RWE AG werde in ihren Kerngeschäften konsequent weiter wachsen, um eine führende Position unter den Versorgungsunternehmen Europas einzunehmen, sagte Kuhnt. Jüngstes Beispiel sei die Übernahme des britischen Wasserversorgers Thames Water Plc. "Mit Thames Water haben wir jetzt eine ideale Plattform für weiteres internationales Wachstum", sagte Kuhnt.

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