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RWE will sich im Wassergeschäft aus Ländern zurückziehen - Prognose bleibt

Trotz der Enttäuschung über die vor drei Wochen bestätigte Prognose will der RWE-Konzern an seinem vorsichtigen Ausblick für das Gesamtjahr festhalten. "Wir bleiben bei unserer Prognose vom August", sagte der Chef des Essener Energiekonzerns, Harry Roels, der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagausgabe).

dpa-afx MÜNCHEN. Trotz der Enttäuschung über die vor drei Wochen bestätigte Prognose will der RWE-Konzern an seinem vorsichtigen Ausblick für das Gesamtjahr festhalten. "Wir bleiben bei unserer Prognose vom August", sagte der Chef des Essener Energiekonzerns, Harry Roels, der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagausgabe).

Der Konzern hatte Mitte August weiterhin eine Steigerung seines betrieblichen Ergebnisses im einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. Der Umsatz solle leicht unter das Vorjahresniveau von 43,9 Mrd. ? sinken. Beim Nettogewinn rechnet der Konzern mit einem Anstieg um zehn bis 15 %.

Roels kündigte ferner an, der Konzern werde sich nach der Trennung von der US-Tochter Consol aus dem Wassergeschäft in einigen Ländern Asiens und Südamerikas zurückziehen, die für das Unternehmen nicht mehr zu den Kernregionen gehörten. Eine komplette Trennung vom Wassergeschäft sei aber kein Thema. "Internationalisierung ist für mich kein Selbstzweck", sagte Roels. Wichtig sei es, den Konzern auf Kernregionen zu fokussieren. "Das sind Deutschland, Kontinentaleuropa sowie Großbritannien und für die Wassersparte Nordamerika."

Die zuletzt etwas rückläufigen Ölpreise geben aus Sicht des Managers keinen Anlass zu Entwarnung. "Die Lage beim Öl bleibt angespannt", sagte Roels.

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