Archiv
RWE wird entgegen einem anders lautenden Bericht an Wassersparte festhalten

dpa-afx ESSEN. Der RWE-Konzern will an seiner Wassersparte festhalten. Der Wasserbereich unter der Führungsgesellschaft Thames Water werde nicht verkauft, sagte ein Konzernsprecher am Montag in Essen. Er wies damit einen Bericht der "Berliner Zeitung" zurück, nach dem sich RWE von der Sparte trennen könnte.

dpa-afx ESSEN. Der RWE-Konzern will an seiner Wassersparte festhalten. Der Wasserbereich unter der Führungsgesellschaft Thames Water werde nicht verkauft, sagte ein Konzernsprecher am Montag in Essen. Er wies damit einen Bericht der "Berliner Zeitung" zurück, nach dem sich RWE von der Sparte trennen könnte.

Nach dem Zeitungsbericht verhindern einschneidende Auflagen der britischen Regulierungsbehörde (Ofwat), dass Thames Water in absehbarer Zeit die von Vorstandschef Harry Roels für den RWE-Gesamtkonzern vorgegebenen Renditeziele erreichen kann. Ein Ausstieg der Essener aus der Wassersparte sei daher nicht mehr auszuschließen.

Nach Angaben von Thames Waters hat die britische Regulierungsbehörde noch keine Entscheidung gefällt. Damit rechnen Branchenbeobachter frühestens im Dezember. Es wird erwartet dass sich Vorstandschef Roels am Dienstag bei Vorlage der Quartalszahlen dazu äußern wird.

RWE konzentriert sich bei seinem Wassergeschäft auf die Kernregionen Deutschland, West- und Zentraleuropa sowie die Vereinigten Staaten. Die Bereiche in Asien und Südamerika stehen zum Verkauf. Nach einem britischen Medienbericht könnte RWE bis zu einer Mrd. ? für die Wasserbeteiligungen erlösen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%