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Ryanair erwartet stärkeren Wettbewerb - Gewinnplus im ersten Quartal

(dpa-AFX) London - Die irische Billigfluglinie Ryanair < RY4.EID > < RYA.ISE > < RY4.FSE > < Ryaay.NAS > rechnet nach einem Ergebnisplus im Auftaktquartal im weiteren Jahresverlauf mit einer Verschärfung des Wettbewerbs. Da die "chronisch defizitären" Fluggeschaften ihre Preise weiter senken würden, werde über den Winter mit einem Rückgang der Ticketpreise um 10 bis 20 Prozent gerechnet, sagte Vorstandschef Michael O'Leary am Dienstag in London.

(dpa-AFX) London - Die irische Billigfluglinie Ryanair < RY4.EID > < RYA.ISE > < RY4.FSE > < Ryaay.NAS > rechnet nach einem Ergebnisplus im Auftaktquartal im weiteren Jahresverlauf mit einer Verschärfung des Wettbewerbs. Da die "chronisch defizitären" Fluggeschaften ihre Preise weiter senken würden, werde über den Winter mit einem Rückgang der Ticketpreise um 10 bis 20 Prozent gerechnet, sagte Vorstandschef Michael O'Leary am Dienstag in London.

Im ersten Quartal konnte die irische Gesellschaft dem Wettbewerbsdruck trotzten und ein deutliches Gewinnplus verbuchen. Die Ryanair-Aktie verlor in London bis 9.30 Uhr bis zu vier Prozent. Analysten und Händler begründeten das Minus mit dem verhaltenen Ausblick.

Quartalszahlen Besser ALS Erwartet

Das in Dublin beheimatete Unternehmen hat mit einem verschärften Wettbewerb auf dem Billigflugsektor zu kämpfen und muss daher die Preise für ihre Flugscheine senken. Im laufenden zweiten Quartal würden die Ticketpreise um 5 bis 10 Prozent fallen, bekräftigte O'Leary. Den Rückgang der durchschnittlichen Erlöse für Flugtickets um sechs Prozent im ersten Quartal konnten die Iren mit einem kräftigen Zuwachs beim Passagiervolumen ausgleichen. In den drei Monaten flogen mit 6,6 Millionen Fluggästen 28 Prozent mehr Menschen mit Ryanair als ein Jahr zuvor.

Im ersten Quartal (bis Ende Juni) steigerte Ryanair seinen Umsatz und Gewinn deutlich. Der Gewinn vor Sonderposten und Unternehmenswertabschreibungen kletterte auf 52,6 (Vorjahr: 40,5) Millionen Euro und Umsatz auf 303 (245) Millionen Euro. Die Quartalszahlen lagen damit über den Erwartungen. Ryanair will auf die steigenden Treibstoffkosten mit Einsparungen in anderen Bereichen reagieren. Konkrete Angaben machte das Unternehmen nicht dazu. Mittelfristig rechne er mit sinkenden Preisen, sagte Vorstandschef O'Leary. Daher werde Ryanair derzeit keine langfristigen Liefervereinbarungen eingehen.

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