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Ryanair übertrifft Gewinnerwartungen der Analysten - Aktie steigt

Der irische Billigflieger Ryanair hat im zweiten Quartal seines laufenden Geschäftsjahres (Ende März) seine Gewinne deutlicher als erwartet ausbauen können. Die Renditevorhersage für 2004 hob Ryanair wieder etwas an.

dpa-afx LONDON. Der irische Billigflieger Ryanair hat im zweiten Quartal seines laufenden Geschäftsjahres (Ende März) seine Gewinne deutlicher als erwartet ausbauen können. Die Renditevorhersage für 2004 hob Ryanair wieder etwas an.

Zwischen Juli und September sei der Überschuss von 128,4 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum auf 147,6 Mill. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Experten waren von rund 130 Mill. Euro ausgegangen. Im ersten Halbjahr erhöhte Ryanair den Überschuss damit von 168,9 auf 200,1 Mill. Euro. An der Londoner Börse zog die Aktie im frühen Handel um 7,73 Prozent auf 4,32 Euro an.

Rendite

Die Renditevorhersage (Durchschnittsfahrpreis) korrigierte Ryanair. In der zweiten Jahreshälfte rechnet die Fluggesellschaft nun mit einem Rückgang von fünf bis zehn Prozent. Bisher war Ryanair von zehn bis 20 Prozent ausgegangen. An der bisherigen Strategie, sich nicht gegen die hohen Ölpreise abzusichern, werde sich nichts ändern, hieß es.

Wenn der Preis für Rohöl der Sorte Brent bei 50 Dollar je Barrel (159 Liter) bleibe, bedeute dies für dieses Jahr Mehrkosten in Höhe von 55 Mill. Euro, hieß es. Ryanair profitiere aber auch von Aufschlägen anderer Anbieter. Vorstandschef Michael O'Leary hielt sich mit Vorhersagen für das Gesamtjahr zurück. Ryanair bleibe aber dabei, das Passagiervolumen "signifikant" steigern zu wollen. Auch die Auslastung soll sich verbessern.

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