ÚS-Medienkonzern bietet anscheinend doch für Kabelnetz
Liberty will noch immer an Telekom-Kabel ran

Das US-Medienunternehmen Liberty Media erwägt nach den Worten seines Chefs Robert Bennett gemeinsam mit Partnern einen zweiten Anlauf im Rennen um die TV-Kabelnetze der Telekom.

Reuters FRANKFURT/NEW YORK. "Wir könnten als Teil eines Konsortiums und mit einer anderen Preisspanne zurückkehren", sagte Bennett heute Nacht (MESZ) in New York. Liberty prüfe das deutsche Kabelnetz derzeit gemeinsam mit anderen Akteuren. Ein Sprecher der Telekom lehnte eine Stellungnahme dazu ab und wollte die am Bieterverfahren beteiligten Interessenten nicht benennen. "Wir haben bisher keine Namen genannt und werden das auch nicht tun", sagte er.

Ende Juli hatte es aus Branchenkreisen geheißen, dass Liberty nach dem gescheiterten Komplettverkauf der übrigen regionalen Netze für 5,5 Mrd. ? Euro nicht mehr im Bieterverfahren für die Telekomkabel dabei sei. Mit ihrer ersten Offerte war Liberty am Einspruch der Kartellbehörden gescheitert. Branchenkreisen zufolge erklärten sich die Amerikaner auch bislang nicht dazu bereit, die Behörde mit einem veränderten Angebot zu besänftigen.

Die Telekom hatte mitgeteilt, von neun eingegangen Angeboten fünf Offerten von internationalen Konsortien für weitere Verhandlungen ausgewählt zu haben. Die von der Telekom bevorzugten Bieter müssen bis Ende September verbindliche Angebote abgeben. Die Telekom geht davon aus, die Kabelnetze noch in diesem Jahr verkaufen und damit ihren Schuldenberg verringern zu können.

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