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Saab verkauft seine HDW-Anteile

Der schwedische Industrie- und Rüstungskonzern Saab AB (Linköping) hat am Montag den Verkauf seiner 25 % Anteile am Kieler Schiffbauunternehmen Howaldtswerke Werft-Deutsche AG (HDW) bekannt gegeben.

dpa LINKÖPING. Der zur Wallenberg-Gruppe gehörende Konzern, zu dem nicht die Automarke Saab gehört, hatte 1999 einen Anteil an HDW als Gegenleistung für den Verkauf der Malmöer Kockums- Werft erhalten.

Dieser Handel war mit der Option verbunden, dass Saab seine Anteile vom 1. Januar 2001 an entweder an Preussag oder Babcock Borsig zum fest vereinbarten Preis von 355 Mill. DM (182 Mio Euro) veräußern könne. Jetzt hätten beide Unternehmen grünes Licht für den Verkauf von 20 % an einen Finanzinvestor sowie 5 % an die Preussag gegeben, hieß es in einer Saab-Mitteilung.

Der Oberhausener Technologiekonzern Babcock Borsig hatte in der Vorwoche eine Verstärkung seiner profitablen Schiffbauaktivitäten angekündigt. Das Unternehmen werde so schnell wie möglich HDW komplett übernehmen, sagte dabei Vorstandschef Klaus G. Lederer. An HDW, der größten deutschen Werft, hält Babcock Borsig derzeit 50 % der Anteile plus eine Aktie. Das Geschäft mit dem Bau von Marine-Schiffen ist nach Unternehmensangaben sehr ertragsstark. Die Werften seien derzeit zu mehr als 80 % mit dem Bau dieser Schiffe befasst.

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