Sachleistungen im Paket
Deutsche Bahn sponsert Fußball-WM 2006

Als sechsten und letzten Förderer präsentierte das WM-Organisationskomitee unter Franz Beckenbauer am Dienstag die Deutsche Bahn. Nun ist die Riege der nationalen Sponsoren für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 komplett.

HB BERLIN. Der bundeseigene Konzern will während der WM-Wochen mehr als 120 Sonderzüge einsetzen. Außerdem soll es einen eigenen WM-Fahrplan geben. Insgesamt werden bei dem Turnier mehr als 3,2 Millionen Zuschauer erwartet. Über die finanzielle Seite der Vereinbarung machten beide Seiten keine konkreten Angaben.

Die neue Partnerschaft wurde von Beckenbauer gemeinsam mit Bahnchef Hartmut Mehdorn vorgestellt. Dazu reisten beide mit dem Sonderzug an, mit dem die Weltmeister von 1954 aus Bern nach Deutschland zurückgekehrt waren. Insgesamt kommt das Organisationskomitee durch die nationalen Sponsoren auf Einnahmen von 60 Millionen Euro. Die Bahn zahlt dabei deutlich weniger als andere Sponsoren, weil sie Sachleistungen ins Paket einbringt.

Bei den anderen nationalen Sponsoren handelt es sich um den Energiekonzern EnBW, die Baumarkt-Kette Obi, die Versicherungsgruppe Hamburg-Mannheimer, die Sportwette Oddset und die Postbank. Diese Unternehmen haben deutlich weniger Rechte als die 15 Sponsoren des Weltfußballverbandes FIFA. Dort sind als deutsche Unternehmen der Sportartikelhersteller Adidas, der Reifenhersteller Continental und die Deutsche Telekom dabei.

Beckenbauer äußerte sich zufrieden über die Vereinbarung mit der Bahn: "Damit sind eineinhalb Jahre vor dem Anpfiff nun alle 21 Sponsoren unter Dach und Fach. Das hat es noch nie gegeben." Zu den Vereinbarungen mit der Bahn gehört auch, dass die 6 000 akkreditierten Journalisten während der WM sechs Wochen lang kostenlos Erste Klasse durch Deutschland fahren dürfen. Zudem sollen die Bahnhöfe in den zwölf WM-Städten verschönert werden. Der neue Hauptbahnhof in Berlin soll im Mai 2006 in Betrieb gehen.

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