Sachverständiger prüft Angemessenheit der Abfindung
INA will FAG-Kleinaktionäre abfinden

Der Wälzlagerhersteller INA hält mittlerweile mehr als 95 % der Aktien des einstigen Konkurrenten FAG Kugelfischer. Gegen eine Barabfindung sollen nun auch die Anteile der verbliebenen Minderheitsaktionäre auf INA übertragen werden.

HB/dpa HERZOGENAURACH/SCHWEINFURT. Ein Sachverständiger werde die "Angemessenheit" dieser Abfindung prüfen. Dann soll eine außerordentliche FAG-Hauptversammlung einen entsprechenden Beschluss fassen, teilte INA heute mit. Die INA-Holding (Herzogenaurach) hatte sich im vergangenen Jahr in einem spektakulären Übernahmekampf zunächst knapp 90 Prozent der Anteile an FAG (Schweinfurt) gesichert.

Mit einem Anteil von 95 Prozent ist das Herausdrängen der Kleinaktionäre ("Squeeze out") möglich. "Die Abfindung der übrigen Aktionäre gibt uns die Möglichkeit, unser großes gemeinsames Potenzial künftig noch besser auszuschöpfen", sagte der Chef der INA-Gruppe, Jürgen Geißinger. Durch den Zusammenschluss entsteht Europas zweitgrößter Wälzlagerkonzern mit einem Jahresumsatz von rund 6,5 Milliarden Euro.

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