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Saddam Hussein hofft auf Asyl in Schweden

Der inhaftierte irakische Ex-Präsident Saddam Hussein hofft auf Asyl in Schweden. Ein Anwalt Saddams, Giovanni di Stefano, sagte der Stockholmer Zeitung „Aftonbladet“, sein Mandant glaube an seine Freilassung und hoffe, anschließend in Schweden leben zu können.

dpa STOCKHOLM. Der inhaftierte irakische Ex-Präsident Saddam Hussein hofft auf Asyl in Schweden. Ein Anwalt Saddams, Giovanni di Stefano, sagte der Stockholmer Zeitung "Aftonbladet", sein Mandant glaube an seine Freilassung und hoffe, anschließend in Schweden leben zu können.

Auch Österreich oder die Schweiz kämen in Frage. Am Montagabend hatte di Stefano nach eigenen Angaben Mitgliedern der irakischen Übergangsregierung ein Gnadengesuch des früheren irakischen Machthabers vorgelegt. Dies sei aber kein Schuldeingeständnis, betonte der Anwalt.

Saddam ist in sieben Punkten angeklagt, unter anderem wegen Völkermord und Verletzung der Menschenrechte. Sein Prozess soll möglicherweise bereits im kommenden Monat beginnen. Bei seiner ersten richterlichen Vorführung hatte Saddam am 1. Juli alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen.

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