Saddam Hussein verurteilt Militäraktion gegen Afghanistan
Presse: Bush schließt Angriffe auf Irak vorerst aus

US-Präsident George W. Bush hat nach einem Pressebericht Militärangriffe auf Irak vorerst ausgeschlossen. Zumindest vor Ende der "ersten Phase" des Kampfes gegen den Terrorismus solle es keine Militäraktion gegen Irak geben, meldete das US-Magazin "Newsweek" am Sonntag vorab aus seiner neuen Ausgabe.

afp WASHINGTON/BAGDAD. US-Vizepräsident Dick Cheney habe den stellvertretenden Verteidigungsminister Paul Wolfowitz aufgefordert, seine Drohungen gegenüber Irak abzuschwächen. Wolfowitz hatte sich nach den Terroranschlägen vom 11. September für Militäraktionen gegen Bagdad stark gemacht.

Der irakische Präsident Saddam Hussein verurteilte die US-geführte Militäroperation in Afghanistan am Sonntag. Er nannte sie in einer im Fernsehen verlesenen Erklärung "eine außerhalb des internationalen Rechts verübte Aggression". Diese Methoden brächten nur größere "Unordnung" in die Welt. Saddam Hussein machte die Gründung des Staates Israel für den heutigen Terrorismus verantwortlich.

Knapp vier Wochen nach den Terroranschlägen auf New York und Washington hatten die USA mit britischer Unterstützung am Sonntag mit Angriffen auf Stützpunkte des mutmaßlichen Top-Terroristen Osama bin Laden und der afghanischen Taliban-Regierung mit Marschflugkörpern und Flugzeugen begonnen.

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