Saddam müsse direkt konfrontiert werden
US-Abgeordnete fordern Bush zu Schlag gegen Irak auf

Neun US-Abgeordnete haben Präsident George W. Bush aufgefordert, im Zuge des Anti-Terror-Feldzugs den Sturz des irakischen Präsidenten Saddam Hussein zu betreiben. Sie drängten Bush am Donnerstag in einem Brief, die irakische Opposition finanziell zu unterstützen.

dpa WASHINGTON. Saddam müsse direkt konfrontiert werden. "Ohne Verbündete im Irak würden wir unsere eigenen Anstrengungen behindern", schrieben die Abgeordneten.

Alle diplomatischen Versuche, die Bedrohung, die von Saddam ausgehe, zu eliminieren, seien fehl geschlagen, schrieben die Abgeordneten an Bush. "Im Interesse unserer nationalen Sicherheit muss Saddam Hussein von der Macht entfernt werden", heißt es in dem Brief. Er ist unter anderem von dem früheren republikanischen Präsidentschaftsbewerber John McCain and dem von den Demokraten im vergangenen Jahr für das Amt des Vizepräsidenten nominierten Joseph Lieberman unterzeichnet.

"Die Bedrohung, die vom Irak ausgeht, ist real... Solange Saddam Hussein in Bagdad an der Macht ist, wird er versuchen, an Massenvernichtungswaffen heranzukommen. Wir haben keinen Zweifel, dass diese tödlichen Waffen dafür gedacht sind, gegen die USA und ihre Verbündeten eingesetzt zu werden", heißt es in dem Brief.

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