Säbelfechter fehlen in Athen
Fechter wittern Medaillenchancen

Die Leistung im Vorfeld der Spiele von Athen stimmt, aber auf dem Weg zum ersehnten ersten Gold seit zwölf Jahren gilt es für die deutschen Degen- und Florett-Herren zahlreiche Stolpersteine zu überwinden. Die Verantwortlichen warnen vor zu großen Erwartungen.

HB DÜSSELDORF. Dennoch gibt es berechtigte Hoffnungen auf Volltreffer gegen die starke Konkurrenz. In Florett-Weltmeister Peter Joppich (Koblenz), den beiden Degenteams und der Herrenflorett-Mannschaft kreuzen die Leistungs-Garanten der vergangenen drei Jahre die Klingen mit der Weltelite.

Der Deutsche Fechter-Bund (DFeB) dämpft jedoch die Erwartungen an die 14 Starter und verweist zu Recht auf die im Gegensatz zu früheren Jahren größere Leistungsdichte mit neuen Fecht-Nationen wie China oder Südkorea. Fünf Medaillen wie in Sydney vor vier Jahren werden schwer zu wiederholen sein. Durch geänderte Qualifikationskriterien, die auch schwächeren Ländern einen Olympia-Startplatz ermöglichen sollten, sind erstmals seit 24 Jahren die deutschen Säbelfechter nicht mehr bei Olympia dabei.

Willy Kothny, der in Sydney Bronze im Einzel und mit der Mannschaft gewann, ist zwar in Athen vertreten, jedoch nicht mehr mit der deutschen Mannschaft, sondern für seine Heimat Thailand startend. Zuletzt werden die Medaillen-Hoffnungen auch durch ein schlechtes Omen nicht gerade gestärkt. Der Blick in die olympischen Geschichtsbücher weist Athen nicht als gutes Pflaster für deutsche Fechter aus: Bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit ging Deutschland 1896 im Zappeion-Palast bei der Medaillenvergabe leer aus.

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