Saisonstart der Formel 1 in Melbourne: Die Konkurrenz will Weltmeister Michael Schumacher endlich ablösen: Altes Spiel mit neuen Regeln

Saisonstart der Formel 1 in Melbourne: Die Konkurrenz will Weltmeister Michael Schumacher endlich ablösen
Altes Spiel mit neuen Regeln

Die Konkurrenz hat genug von Michael Schumacher. Sie will den Mann, der nicht zu schlagen scheint, endlich besiegen. Der Ferrari-Pilot hat im Herbst seinen sechsten WM-Titel in der Formel 1 gewonnen, das ist vor ihm noch keinem gelungen. In der neuen Saison, die am Sonntag in Melbourne beginnt, soll der Deutsche endlich abgelöst werden. Doch Schumacher ist zuversichtlich, dass er seinen fünften Titel in Folge gewinnen kann.

HANDELSBLATT, 5.3.2004. "Wir hatten einen sehr guten Test-Winter. Das neue Auto hat uns kaum Probleme bereitet." Der neue Ferrari sei um einiges besser als der alte, "um wie viel genau, das werden wir hier herausfinden".

Als schärfster Konkurrent gilt BMW-Williams, obwohl die Situation im Team nicht einfach ist: Juan Pablo Montoya wechselt nach der Saison zu McLaren-Mercedes, und die Vertragsverhandlungen mit Ralf Schumacher stocken. In den vergangenen Wochen hatte der Deutsche seinen Chef Frank Williams deshalb verbal scharf attackiert - erfolglos. Technisch allerdings scheint der Rennstall besser gerüstet denn je zuvor. Verbesserungen waren wohl auch nötig, stand doch im ursprünglichen "Fünfjahresplan" nach der Rückkehr in die Formel 1 für 2004 der Titelgewinn. "Der Druck zu gewinnen ist ganz sicher da, sowohl im Unternehmen als auch in der Öffentlichkeit", sagt Motorsport-Direktor Mario Theissen. "Entscheidend ist, dass wir mit dem schnellsten Auto um den Titel fahren und die Konkurrenz bis zum Ende fordern können." Ralf Schumacher kündigt an: "Wenn ich Weltmeister werden will, muss ich Michael schlagen. Rücksicht kann ich nicht mehr nehmen."

Michael Schumacher sieht eher in Renault als in McLaren-Mercedes einen weiteren WM-Rivalen, doch McLaren ist nicht zu unterschätzen. Mit dem neuen MP4-19 ist der Rennstall in einer guten Ausgangsposition für 2004. Schließlich war das Auto schon Ende November fertig und von Anfang an sehr schnell und zuverlässig. Mercedes-Sportchef Norbert Haug ist trotzdem vorsichtig, "Ich werde keine Prognosen über den Sieger abgeben. Das machen andere, da kommt es einem vor, als könnten die vor Kraft kaum mehr laufen. Wir werden sehen."

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