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Sal. Oppenheim behält Commerzbank-Einstufung bei

Nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen der Commerzbank für das dritte Quartal hat die Privatbank Sal. Oppenheim die Aktien weiter mit "Outperformer" bewertet und das Kursziel auf 24 ? festgesetzt.

dpa-afx FRANKFURT. Für den Analysten Thomas Rothäusler waren die Zahlen operativ schlechter als erwartet. "Unter dem Strich lagen sie aber im Rahmen der Erwartungen", sagte der Experte am Freitag.

Mit der Bewertung "Outperformer" rechnet der Analyst nach einer hauseigenen Definition mit einer Kursentwicklung, die um elf bis 17 % besser ausfällt als der Marktdurchschnitt.

Markt hat die schlechten Zahlen bereits vorweggenommen

Der Markt habe aber bereits die schlechten Zahlen vorweggenommen und daher sieht der Fachmann "kein großes Negativpotenzial". Überhaupt werde "in diesem Jahr nicht mehr viel laufen", sagte Rothäusler.

Im dritten Quartal seien die Verwaltungskosten im Vergleich zum zweiten Quartal leicht zurückgegangen. Aber das reicht für Rothäusler nicht aus. Man kann nocht nicht sagen, dass die Commerzbank die Kosten im Griff hat", sagte er. Das Restrukturierungsprogramm der viertgrößten deutschen Bank werde sich erst im kommenden Jahr bemerkbar machen. Dann rechnet Rothäusler damit, dass die Commerzbank ihre Kostenbasis um bis zu acht Prozent senken kann.

Mit dem Sparprogramm würde es auch Stellenkürzungen geben. Hiervon betroffen seien das Schaltergeschäft und die Vermögensverwaltung.

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