Salomon Smith Barney weltweit an der Spitze
Erneuter Einbruch bei Börsengängen

Die Krise am Markt für Aktienplatzierungen hat sich im ersten Quartal 2002 noch einmal verschärft. Besonders deutlich fiel der Einbruch bei europäischen Börsengängen (IPOs) aus.

mm FRANKFURT/M. Das Volumen sackte hier nach Informationen des britischen Informationsdienstes Dealogic im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 71 % auf nur noch 2,7 Mrd. $ ab. Einschließlich Zweitplatzierungen und Wandelanleihen wurden in Europa in den ersten drei Monaten Aktien im Wert von 23,8 Mrd. $ an den Markt gebracht, das entspricht einem Minus von 28 %.

Noch krasser fiel der Einbruch am deutschen Markt für Börsengänge aus. Hier verzeichneten die Statistiker von Dealogic nur noch ein minimales Volumen von 98 Mill. nach 1,4 Mrd. im 1. Quartal 2001. Insgesamt wurden in Deutschland in den ersten drei Monaten dieses Jahres Aktien und Wandelanleihen im Wert von 1,2 Mrd. nach 2,1 Mrd. im ersten Quartal 2002 platziert.

Weltweit ging das gesamte Aktien-Platzierungsvolumen um 8 % auf 95,9 Mrd. $ zurück. Auch hier fiel das Minus am IPO-Markt mit einem Rückgang um 24 % auf 15,6 Mrd. $ am deutlichsten aus. Dagegen stieg das Volumen von Wandelanleihen noch einmal um 5 % an. Die festverzinslichen Papiere, die zu einem späteren Zeitpunkt in Aktien umgewandelt werden können, gelten als konservatives Instrument, das vor allem in Zeiten der Unsicherheit an Attraktivität gewinnt.

Auf den so genannten League-Tables, die die Leistung der Investmentbanken im Aktiengeschäft messen, belegt weltweit Salomon Smith Barney vor Merrill Lynch die Spitzenposition (siehe Tabelle). In Europa führt Goldman Sachs vor der Deutschen Bank. Weltweit belegt die Deutsche Bank Rang sieben und hat damit als einziges heimisches Institut den Sprung unter die Top-Ten geschafft.

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